Sandfrauchens Garten  
             
Meine Lieblingspflanzen
Portraits und Pflanzkombinationen
             


 

im Juli


Hydrangea serrata 'Bluebird' im Waldbeet.


Hortensien können auch Blackbox-Gardening.


'Annabelle'
 

Hortensien

Hydrangea serrata 'Bluebird' aus der Nähe, in der Mitte die fertilen
(dh. fruchtbaren) Blüten außen die Scheinblüten, in Wirklichkeit Hochblätter. Die Meinige ist nicht so richtig blau, das liegt daran, dass der Boden nicht sauer genug ist. Bei ihr schneide ich nur die Blütenköpfe ab, sie kann nur am mehrjährigen Holz blühen.

Links oben ein Sämling, der in den Pflasterfugen aufgelaufen ist.
Ganz offensichtlich ist die Mama Hydrangea paniculata 'Kyushu',  die etwa 7 Meter entfernt steht. Mir scheint, die Samen wurden von Ameisen verschleppt.  Sie verträgt einen jährlichen Rückschnitt nach dem Winter, dabei lasse ich ein Augenpaar am vorjährigen Holz stehen.
 

Links unten Hydrangea arborescens 'Annabelle'. Diese beliebte Hortensie wird bei mir mindestens 1,5m hoch und breit. Sie neigt dazu, nach starkem Regen auseinander zu kippen, daher stütze ich sie mit einem Drahtgestell. Nach dem Winter schneide ich sie auf ca. 60cm Höhe zurück. Sie blüht am neuen Holz.
 

 

 
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, gibt es in meinem Garten immer wieder den Gegensatz von großen, auffälligen Stars mit Fernwirkung und zierlichen Erscheinungen, die scheinbar die Nebenrollen spielen, die bei näherer Betrachtung aber mindestens genauso entzücken.
Hier erstmal ein paar Diven:

   
    
              Lilium 'Red Velvet'                                     Lilium henryi                                             Lilium 'Night Flyer'

     
                Lilium 'Tiger Babys'                           Lilium 'Sweet Surrender'                                Lilium 'Suncrest'           '
 

 
 

Lilien und Taglilien
 
Sie haben ähnliche Namen, ihre Blüten sehen auch recht ähnlich aus und werden gern mal verwechselt. Bei aller Ähnlichkeit gehören sie aber zu zwei verschiedenen Familien:  Lilium und Hemerocallis.
Lilium sind Zwiebelgewächse, aus jeder Zwiebel komm nur ein Stängel an dem unten kurze Blätter sitzen und oben mehrere Blüten (Bilder oben)
Hemerocallis sind horstige Stauden aus deren Basis viele lange, schmal Blätter sprießen und die mehrere unbeblätterte Stiele mit Blüten produzieren. (Bilder unten)
Beide Arten blühen, je nach Sorte, von Juni bis August. Beide sind bei guter Ernährung langlebige Pflanzen.
 

 

Hemerocallis 'Pandoras Box'  Hem. 'Moonlit Masquerade' mit Lilie  Hemerocallis'Light the Way'
Hemerocallis 'Spectacular' Hemerrocallis namenlos Hemerocallis 'Frans Hals'

Hemerocallis 'Ed Murray'

Hemerocallis 'LuxuryLace

Hemerocallis 'Neyron-Rose'

 


Lilien und Taglilien lassen sich gut kombinieren.
 

 
 

 
  

 
Im neu angelegten Beet hinterm Haus überwiegen die zarten Schönheiten.
Eine Vielzahl kleiner Stauden und Gräser umspielt einige größere Gegenspieler:
wuselig zierlich luftig versponnen.

 

 

 
 


Thalictrum delavayi


Hier eine schöne Kombination von Origanum 'Herrenhausen' mit dunkel-blättriger Fetthenne, der gelbgrüner Steppenwolfsmilch und den kleinen weißen Blütchen von Solidago ptarmicoides.




Lychnis coronaria, Kalimeris 'Madiva', Panicum 'Hänse Herms' Agastache und ganz hinten Rudbeckia hirta.

Rutenhirse Panicum 'Hänse Herms', im Hintergrund die Pyrenäenaster 

 



Einzelne Thalictrum delavayi überragen die niedrigen Stauden Ihre Luftigkeit erlaubt es, sie auch in die Nähe des Beetrandes zu setzen, damit man ihre bezaubernden Blüten bewundern kann. Ich finde ihnen würde der Name "Elfenblumen" auch gut stehen.



Origanum laevigatum 'Herrenhausen' ist ein absoluter Bienenmagnet.

Die grüngelben Blütendolden der Steppenwolfsmilch, Euphorbia seguieriana ssp. niciciana, lehnen sich an ihre Nachbarn und  bringen mit ihrer Farbe einen frisch Kontrast ins Beet. Die vermeintlichen Blütenblätter sind auch hier wieder Hochblätter.
 

 
Solidago ptarmicoides,
obwohl sie eher den Astern ähnelt, rechnen die Botaniker sie zu den Goldruten. Die Blütenköpfchen sehen auch im Winter noch schön aus.
 

 
Noch einmal die Steppenwolfsmilich, Euphorbia seguieriana ssp. niciciana mit den roten Blättern von Persicaria 'Red Dragon'. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieser Knöterich ganz winterfest ist, er bekommt daher von mir Taxusschnitt und Laub als Winterschutz. Ich habe übrigens festgestellt, dass Stecklinge von ihm ganz schnell im Wasserglas bewurzeln.
 


Die Pyrenäenaster, Aster pyrenaeus. Diese zierliche Aster lehnt ich gern an ihre Nachbarn und umspielt diese schön mit ihrem lang anhaltenden Flor. Sie beginnt schon Ende Juli zu blühen und hält durch bis Mitte Oktober.


 
         

 


Das Terrassenbeet am 10. Juli 2016
Das Terrassenbeet in Juli
Hier mischen sich jetzt traditionelle Prachtstauden wie Phlox und Taglilien
mit frühen Wildastern, Gräsern, Zierlauch und Kerzenknöterich.

 


Bild von 10. Juli 2016
 
 
Allium sphaerocephalum
 

 


 
Taglilien gemeinsam mit Astern sind ein seltener Anblick. Aster radula macht ein wenig Ausläufer, wird bei mir aber nicht lästig.  
 

 
 
Einer ganz toller Liebling ist der    späte, kleine Kugellauch,
Allium sphaerocephalum
.
Eingestreut zwischen Stauden und Gräsern sieht er toll aus, aber was mein Glück vollkommen macht, ist die Tatsache, dass er der Renner bei den Bienen und Hummeln ist.
Die Zwiebelchen sind preisgünstig und so sollte man aus dem Vollen schöpfen. Ich habe im Herbst 2016 auch noch mal nachgelegt. 
 
Der Kerzenknöterich Persicaria amplexicaulis 'Firetail' beginnt im Juli zu blühen. Mit seinen schlanken Blütenkerzen ist er ein guter Kombinationspartner für diverse Stauden und natürlich auch für Gräser.
Sein Rotton ist nicht aggressiv und wirkt niemals aufdringlich. Seine Blüte dauert fort bis in den Herbst, und so wird er Euch weiterhin bei meinen Lieblingen begegnen.

 
 


Terrassenbeet im Nachmittagslicht.
 

 
             
             

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