Sandfrauchens Garten

 

  
Ein Garten im Wandel
   
         
 
     
 

"Neuland" für Beete hinter unserem neuen Gartenhaus
  

 
 

Dies ist nun das Stück Land, das hinter dem Gartenhaus liegt und auf dem ich mich ab1996 austoben durfte.

Hier war das ehemalige Gemüseland meiner Eltern. Den Großteil der Fläche hatten sie aber schon mit Rasen eingesät.
Im Randbereich standen eine junge Süßkirsche, Stachelbeer-  und  Johannisbeersträucher. Dazu Erdbeeren und Rhabarber.
Die rückwärtige Grenzbepflanzung bestand aus verschiedenen Sträuchern.

 


1996 so sah es zur Zeit des Häuschen-Bauens aus
 

 
         
 


Foto von 1999, auf der neuen Fläche pflanzte ich Erdbeeren, sääte ich Sommerblumen aus und pflanzte Stauden.

 

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2000-2001 die Umgestaltung der linken Gartenseite
 

 
 

Ich erinnere mich, dass ich im Herbst 2000 einen Pflegeweg vor den Büschen an der hinteren Grenze anlegen wollte.
Den Weg wollte ich mit einer doppelten Flaschenreihe befestigen.

 

 

Mittendrin kam mir die Idee, den Weg nicht geradeaus zur linken Grenze laufen zu lassen, wie er bisher war, sondern ihn in einem großen Bogen bis an das Gartenhaus zu führen.
 

 

Ich steckte den Verlauf des Weges mit Schnur ab und sah, dass sich auf die Weise ein langer geschwungener  Beetstreifen vor dem Weg ergab.      Eine Form bestimmt die andere!
Mein Bogenbeet war geboren

 

 


Die neuen Beete waren anfangs  mit Stiefmütterchen & Co bepflanzt. Die Verwendung von Stauden war noch neu für mich.  Der Durchblick zum Nachbarn war sehr unruhig. Später haben wir eine halbhohe Rückwand gebaut.
 

Die zwei Fotos zeigen das Bogenbeet im Frühling 2001, als es frisch bepflanzt war. 

Der neue vordere Beetstreifen war maximal 1m breit, und er war von beiden Seiten gut zu erreichen.  Nun musste ich nur noch genügend Flaschen auftreiben, z.B. indem ich Leute am Glascontainer anschnorrte.

Später lernte ich aus Büchern, dass eine durchgehende Bogenlinie den Blick rundherum führt. Das Auge wandert herum und nimmt den Bereich als Ganzes auf, deshalb wirkt er größer.

 

Ich hatte damals gerade ein Buch über Piet Oudolf gelesen und war begeistert von seinen Kompositionen mit vielen Gräsern und Stauden.
So habe ich für dieses Beet zum allerersten Mal Pflanzen in einer
 

 

Staudengärtnerei bestellt: diverse Gräser und Stauden, die ich bisher nur aus Büchern kannte.
Da die Hecke dahinter zum linken Nachbarn gehört, konnte ich die Breite voll für Stauden ausnutzen.
 

 

Der Blick zum rückwärtigen Nachbarn war weniger passend.  Im Folgejahr haben wir einen Sichtschutz gezogen. Bis zur halben Höhe Holzwände, darüber Drahtgeflecht für einen Rambler und Clematisse.
 

 
     
    
 
  
 
 


  

 
 

Zuletzt noch 3 aktuelle Bilder, die Bogenbeete sind nun 25Jahre alt.

 

Die Süßkirsche war krank geworden und wurde 2016 gefällt.
An der Rückgrenze machte eine Lorbeerkirsche Platz, dort steht nun ein Sessel mit Blick zurück zum Haus. Der Nachbar hat seine Ligusterhecke gegen Lorbeerkirsche getauscht.  :-/ 

Unten 
Die Miscanthusse vor Nachbars Hecke wurden zu mächtig, sie wurden geteilt und wanderten in den Vorgarten. Die Ersatzpflanzung mit Reitgras muss sich erst noch entwickeln.
 

Das gelbgestreifte Hakone-Gras hat sich im Laufe der vielen Jahre sehr schön entwickelt. Es wurde x-mal geteilt und prägt mittlerweile den Charakter des Beetes.
 

 







  

 
    

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