Sandfrauchens Garten

 

  
Ein Garten im Wandel
   
   
         
 
 
     

1996
wir bauen uns ein Gartenhaus

Als GG und ich uns 1996 ein Gartenhaus wünschten, überließen meine Eltern uns ihr letztes Stück Gemüseland ganz hinten links.
 
Wir haben das Haus  nach eigenen Vorstellungen geplant und gebaut. Das Herz des Gartenhauses sind die vielen Altbau-Fenster, die aus dem großen Bunker am Heiligen Geistfeld stammen. Die vielen Fenster waren uns wichtig,  wir wollen schließlich was vom Garten sehen, und so haben wir das Gartenhaus rund um die Fenster konstruiert.
 

Ich hab mal einen Bauplan gezeichnet
.

Erst als wir das Gartenhäuschen hatten wurde uns klar, wie wenig Freizeit wir bisher  "unten"  verbracht haben. Wir wohnen ja in der 1.Etage. Langsam aber sicher richteten wir uns unten mit Gartenmöbeln und Gartenkarmin häuslich ein und nutzten das Häuschen bei heißem Wetter sogar zum schlafen.   

Nun hatten wir inklusive Gartenhaus etwa 160qm zur Verfügung.  Das bedeutete für mich Neuland auf dem ich mich austoben konnte.
Ich übernahm Moms Grenzbepflanzung und auch den Kirschbaum, Johannis- beerbüsche und Rhabarber.
Rund um den Rasen legte ich Beete mit verschiedenen Themen an - Erdbeerreihen, blaues Staudenbeet und ein Aussaatbeet -
 - und - ich stellte erstaunt fest, dass auf der linken Gartenseite alles viel besser wuchs
. ;-)
 
Unten ein Bild vom Bereich des dazu gewonnenen "Neulands" hinterm Garten- haus in seinem anfänglichen Zustand.
 
 


 

Bauphase 1996,

während GG  das Haus gebaut hat und ich dabei nur Handlanger-dienste getan hab,  waren die Fenster meine Aufgabe. Sie  waren in ziemlich rottem Zustand.  Ich hab sie alle abgebrannt, diverse Scheiben ersetzen müssen und sie schließlich lackiert 
 

Unser Gartenhaus,
 ein Foto von 2007
 

 
 

         
   
 
     
 

Aktuelle Ergänzung zum Gartenhaus

So ein Gartenhaus ist ja was Feines, aber es hilft nix, man muss es in Schuss halten, sonst hat man nicht lange Freude daran.
Alle paar Jahre schleift GG die dunkle Farbe an und streicht das Haus neu. Die Windfeder musste schon mehrfach erneuert werden. Die Arbeitsteilung ist geblieben, ich bin für die Fenster zuständig.  
 

 

 

Einmal hab ich das Lackieren zu lange aufgeschoben, da hatte ich die Quittung: Kitt raus pickeln, neuen Kitt rein, Lack teilweise bis aufs Holz runter schleifen,  dann wieder Vorstrich und Lack. :-(
     

 


Sommerbeschäftigung für Häuslebauer.
 

Freiluftwerkstatt
 

 
    
    
 
 

Nun zum gemütlichen Teil

Ich ernte manchmal verwunderte Blicke wenn ich davon erzähle, dass wir im Gartenhaus Ferien machen.  So ein bisschen mitleidig, von wegen Hotel am Strand wäre doch besser. Aber das eine schießt doch das andere nicht aus!
Wir genießen es jedenfalls an lauschigen Abenden draußen zu sitzen, Abendessen bei Feuer und Kerzenlicht.
 

 
Schlafen bei offener Tür, nur einen Meter von meinen Blümchen entfernt. Unsere Katzen schleichen irgendwo herum, der Igel raschelt und schnauft hinterm Haus.
Morgens wecken uns der Amseln, die mit lautem Trapsen übers Dach laufen, manchmal auch der Regen.
 
Erstmal in Ruhe frühstücken, danach geht's auch oft rauf ins Arbeitszimmer zum Geldverdienen, denn wir gönnen uns diesen Luxus auch, wenn wir keinen Urlaub haben.

 

.
 
Sommerzeit ist für uns Gartenhauszeit - zumindest soweit das Hamburger Wetter es zulässt.  Kein Telefon, kein Fernsehen, kein PC. 
 

 
   

 
    
    
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1996  GG und ich bauen Gartenhaus
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