Sandfrauchens Garten  

 
 
Diese Seite dokumentiert Schritt für Schritt die Umgestaltung unseres Vorgartens.

Bisher war der Vorgarten das Revier meiner Mom,  meine Eltern hatten ihn 1977 ganz neu angelegt,  nachdem
mein Opa verstorben war. (und dazu ca.10  ausgewachsene Nadelbäume gerodet)
Im Schlagschatten des Hauses pflanzte meine Mom 11 Rhododendren, an der rechten Grenze Goldliguster, Goldulme 
und die Blutpflaume. Entlang des Eingangsweges legten sie ein Hügelbeet an, das im Stile eines Steingartens bepflanzt wurde.

Es gingen 27 Jahre ins Land, manche Pflanzen blieben auf der Strecke andere haben sich durchsetzen können.
Zu den Gewinnern gehörte allen voran die Konifere auf dem Hügelbeet. Irgendwann bemerkten wir, dass sie verdammt
groß wurde und das der Zeitpunkt, wo man sie hätte beschneiden können, längst verpasst war.
Der Lebensbaum wurde am 23.Dez 03 gefällt und hinterließ eine große Lücke auf Mom´s Hügelbeet.
Da auch der Rasen völlig kaputt war, plante Mom, diesen neu anlegen zu lassen

In dieser Situation hatte ich mal wieder einen dieser Anfälle, und zeichnete einen neuen Plan
 für  den Vorgarten.
Dann passierte das, womit ich nicht gerechnet habe, Mom gab mir ihr OK.  Ich war begeistert!

Mein Plan war ein geometrischer Grundriss: In der Mitte ein Rondell umgeben von einem ringförmigen Rasen. 
Alle Flächen außerhalb des Rasenringes sollten zu Beeten werden. An der Stelle, wo die Konifere stand,
sollte ein Eingang zum Rasenring entstehen. Alle Gehölze sollten stehen bleiben und die Beete in erster Linie mit 
Stauden bepflanzt werden. 
Ich versprach mir folgende Vorteile: zuerst einmal Flächen für viele neue Stauden ;-) ,  eine kleinere Rasenfläche, mit dem Vorsatz, 
diese intensiver pflegen zu können als eine große  (damit sie nicht wieder so lückenhaft wird, wie der alte Rasen)  
und einen klar umrissenen Grundriss, der dem drohenden Chaos in den Staudenbeeten zu jeder Jahreszeit einen klaren Rahmen gibt.

 

Das Foto zeigt Moms Vorgarten, links das Hügelbeet mit der Großen Lücke, die die Konifere hinterlassen hat.
Am 17.Januar 04 hab ich schon mal die Symmetrieachse (bezogen auf die Mitte des Hauses)
mit der Schnur markiert und die Umrisse der Beete in den Rasen gekratzt.


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Einen Monat später, am 14.Februar, hab ich das erste mal Hand angelegt und mit dem
Raushacken des Rasens begonnen

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Bis zum 4.März hatte ich den Rasen bis auf einen Rest auf dem künftigen Rondell rausgehackt
und die Feldsteine vom Hügelbeet abgeräumt.


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Am 15.März ist das Hügelbeet aufgelöst. Ich hab den bis zu 50 cm hohen  Erdhügel  abgetragen und 
ungezählte Schubkarren Erde auf den zukünftigen Beetflächen aufgeschüttet. An der Stelle des Lebensbaums 
ist jetzt ein breiter Durchgang geschaffen. Der Plattenweg entlang des Gitters ist aufgenommen.

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23. März, 
z.Zt sieht der Garten aus, wie eine Sandwüste.  Dort, wo später wieder Rasen gesät werden 
soll, hab ich den Rasen nicht rausgehackt sondern nur untergegraben. 
GG hat die Wegeplatten in einer geraden Reihe vor den Rhodos verlegt. Angrenzend will Mom
einen Steinwall vor den Rhodos errichten.


Am 23. März kam ein ganzer Laster voll Kompost !
Da Fa. ABAKUS den ursprünglichen Liefertermin nicht einhalten konnte und GG nun keine Zeit
zum Helfen hatte, haben mir die netten "Jungs" für umsonst fast eine dreiviertel Stunde lang beim
Reinkarren geholfen und so schon mindestens 2/3 des Berges reingeschafft.
Das fand ich unheimlich nett von ihnen !!!

 
3 Kubikmeter Kompost verteilt auf den zukünftigen Beeten
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Am nächsten Morgen hatte ich einen Teil des Komposts auch auf dem zukünftigen Rasen 
verteilt und die Umrisse der Beete mit Schnur abgesteckt.
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Montag, 29.März, 

Mittlerweile ist der Kompost auf der Rasenfläche mit dem sandigen Unterboden vermischt. 
unter den Büschen muss ich noch den zu hohen Unterboden abtragen, bevor ich den Kompost auf den Beeten verteilen kann.
Zwei (wegen des ehemaligen Hügelbeets) zu hoch sitzende Büsche werden ausgebuddelt und niedriger wieder eingesetzt. 


Vor dem Gitter habe ich Plastikfolien ausgebreitet denn ich erwarte eine Lieferung von Pflasterklinkern. Darauf sollen die Ziegelpaletten abgesetzt werden. (Standpunkt an der Gartenpforte)
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Mittwoch 31. März

Bild vom Morgen,  gestern hab ich  das Rondell fertig umgegraben und das erste mal etwas eingepflanzt: 
Frauenhaargras, das vorher unauffällig an der rechten Grenze standen.

 
So sieht´s von unten aus. Die Gräser stehen jetzt freier, bewegen sie sich ständig im Wind und leuchten in der Morgensonne !
 

Mittwoch 31.März wurden mittags die Ziegel für die Beeteinfassungen geliefert.

Da ich so etwas noch nie gemacht hab, hab ich mir zu Beginn  die einfachste Kante entlang der  
gepflasterten Einfahrt ausgesucht, wo ich mich an der  bereits vorhandenen Wegekante orientieren konnte. 

So sah es Mittwoch zu "Feierabend" aus.

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Freitag 2.April

Heute hab ich begonnen, die kranke Goldulme auszugraben. Sie steht an der rechten Grenze und ich habe mir überlegt, 
sie später durch einen Rankobelisk  zu ersetzen.
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Am 3.März haben wir Hamburger Gartenfreundinnen einen Ausflug zu zwei Gartencentern 
gemacht: hier meine Beute für den Vorgarten, die ich per S-Bahn und Bus nach Hause befördert hab.
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Jetzt wird´s Österlich

Während ich mich um die Ostereier kümmere, rückt GG dem Stumpf der Ulme zuleibe.
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Dienstag 6.April, ich bin einige Tage um die Ziegel herumgeschlichen, weil ich befürchtete, 
dass alles schief und krumm wird. Unser Grundstück ist nämlich in Richtung vorn/rechts 
schräg abfällig - und bei einem Kreis kann man sich ja nicht mit einer gespannten Schnur 
oder einem langen Brett als Maß behelfen. 
Schließlich hab ich gestern die Rasenfläche noch einmal so gut ich konnte mit der Harke eingeebnet und festgetreten. 
Dann hab ich zuerst die flach liegenden Steine (fürs Rasenmäherrad) mit der Erdoberfläche als Maß gesetzt und danach
die hintere Reihe der  aufrechten Steine. Die flachen Steine sind ca.2cm höher als der Rasenboden und für
die aufrechte Reihe hab ich mir ein 10cm breites Brett als Maß genommen.


Hier sozusagen am Rande ein Babybild vom Fuchsschwanz, 
den ich u.a. auch für den Vorgarten auf der Fensterbank vorziehe.


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Mittwoch,  7.April, wegen scheußlichem Wetter hab ich mal ´ne Pause eingelegt aber am
späten Nachmittag kamen zwei fette Pakete von Baumschule Eggert bei mir an   * freu* 
(als ich sie fertig ausgepackt hatte,  war´s schon zu dunkel zum Fotografieren)

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Oben vlnr.  2x Elfenbeinginster,  1 Zierquitte rosa,  1Strauchrose 'Maigold'
Unten vlnr. 2x Mehlbeere (Crataegus prunifolia),  6x Blutberberitze,  1Ballhortensie,  1 Buschklee,  1 Perovskie


hinten: 9x immergrüne Heckenkirsche (Lonicera nitida),   vorn: 4x kriechender Euonymus
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Hier zwei Bilder vom Karfreitag und Ostersonnabend. (sind  zusammengesetzt)
Ich hab hauptsächlich Ziegel bewegt. Da meine Gehölze nun da sind will ich mit dem Pflanzen nicht warten,
bis die Beetkanten fertig sind.  Also müssen die Paletten runter vom Beet.

Auf diesem Bild sollen eigentlich die Töpfe mit den Gehölzen,  die ich auf den Beeten verteilt hab, sichtbar sein.
Nur 4 Heckenkirschen (je 2 zusammen) sind vor der vorderen Grenzmauer zu erkennen, die unbelaubten sieht man  nicht .


Dies Bild zeigt das Beet vorn rechts  wie es am 10.April aussieht.
Man kann den ursprünglich Verlauf desBeetes noch erkennen.
 
So sah das Beet  am Abend des 13.April aus. Inzwischen wurden drei Blauschwingel,
die vorher zwischen den Scilla standen, versetzt (einer in vier Teile  geteilt) 
und eine der gelbbunten Kriechspindeln geteilt und versetzt. 

Das selbe Beet in Arbeit. Die Kriechspindeln sind ausgegraben und liegen auf ihrem neuen Standort.
Bewurzelte  Seitentriebe hab ich abgeschnitten und verwende sie für eine dritte Pflanze.
Diverse Pötte und Stöcke kennzeichnen die Pflanzplätze diverser hoher Stauden.




Das Schattenbeet auch schon mit einigen provisorischen Pötten ...


... und die vorderen Beete von der Pforte her gesehen, alles am 13.4.
Das Euonimus-Hochstämmchen ist  auf die rechte Seite gewandert, an seiner  Stelle steht
jetzt ein weißbuntes Chinaschilf.  Entlang des Gitters stehen die 5 immergrünen Heckenkirschen.
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18. April

So sah es am Abend des 18. April aus  (Bild ist zusammenmontiert)
Mittlerweile habe ich alle provisorisch eingeschlagenen Kleingehölze richtig gepflanzt, mit viel Kompost im Pflanzloch.  
Außerdem hab ich Stauden gesetzt, angefangen mit den größeren Leitstauden, die z.T. ja größer werden, als die Kleingehölze.

Der kahle Strauch ist ein roter Perückenstrauch. Er stammt, wie auch die Yuccas und gelbgrünen Kriechspindeln,
noch von Mom´s Hügelbeet. Neu auf dem Eck sind  ein panaschiertes Chinaschilf, zwei  Blutberberitzen und eine
Perovskie (auf diesem Foto schlecht erkennbar). Die drei Gräser in den Pötten sind Zittergräser von hinten.


Dasselbe noch mal von unten gesehen. Entlang der Grenze stehen fünf immergrüne Lonicera nitida-Büschchen und dazwischen 18 kleine 
Narzissen die ich günstig ergattert hab und Pötte als Platzhalter für meine Dahlien. Der Pott hinterm Euonimus steht für eine Canna .


Links steht der versetzte Euonimus-Hochstamm mit einem Johanniskrautbusch und Polsternelken davor.  Das weiße Schildchen direkt am Gitter markiert die gelbe Strauchrose "Maigold". Links vor der Blutpflaume steht der Elfenbeinginster. Rechts neben der Blutpflaume die drei gelbgrünen Kriechspindeln, im großen Pott ein Federmohn, der in eine Maurerbütt gesetzt werden soll, daneben sind Plätze für Herbstastern, Sonnenbraut und Rutenhirse (der Pott mit den Stöckchen) reserviert. Vorn am Rand stehen einige Blauschwingelgräser mit hellgelber Färberkamille und Alysum


Jetzt noch mal das Schattenbeet von oben gesehen:
Die violette Azalee und die Rispenhortensie sind mit niedrigen Glockenblumen unterpflanzt worden. Im rechten Bereich
 sind drei kleine Bergilexe dazugekommen. Die drei Bambusstäbe markieren die neue weiße Ballhortensie 'Annabelle'. 
Ansonsten steht eine rotblättrige Cimifuga in der Mitte, und drei Sorten Farn, Lungenkraut, Carex morowii, gelbgrünes Acorus graminae, Herbstanemone und ein Veratrum nigrum  haben schon mal ihren Platz gefunden.

Dasselbe von unten gesehen. Vorn rechts ist der Steinwall zu sehen, den Mom vor den Rhodos am Haus aufgeschichtet hat,
(darunter sind die Rasensoden verbuddelt) sie hat ihn mit Saxifraga, Hauswurz und Primeln bepflanzt.

Wie man sieht, bin ich mit den Ziegelkanten noch nicht weitergekommen, das Pflanzen ist mir momentan wichtiger.
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Nachdem ich nun so viel davon erzählt hab, was ich alles gepflanzt hab, stellt Ihr Euch sicher die Frage,
nach welchen Kriterien  ich sie ausgewählt hab.

Der wichtigste
Anhaltspunkt ist der Standort, d.h. die Tatsache, dass der Garten zur Straße hin sehr sonnig liegt zum Haus hin dagegen schattig (Nordseite), außerdem haben wir mageren Sandboden.
 
Als farblichen Bezugspunkt boten sich die Blutpflaume und der rote Perückenstrauch an.
So hab ich den Winter über meine vielen Gartenbücher durchschmökert und  Pflanzen notiert, die farblich zu dunkelrotem Laub passen, oder selbst rotes Laub haben, und die außerdem mit dem genannten Standort zurechtkommen.

Damit es nun nicht zu bunt durcheinander wird, hab ich beschlossen, in jeder Ecke eine bestimmte Farbrichtung vorherrschen zu lassen:
Vorn links, neben der Pforte, kühle Rottöne: Magenta-Lila-Rosa. 
Vorn rechts, unter der Blutpflaume, warme Töne: Orange-Braunrot-Gelb. 
Auf dem hinteren Schattenbeet  Weiß-Blassgelb-Lilarosa und im Frühling auch Violett 

Darüber hinaus hab ich einige immergrüne Kleinsträucher - sechs gelbgrüne Kriechspindeln fünf Heckenkirschen und  zwei blaugrüne Yucca  - strategisch so verteilt, dass im Winter auch noch was da ist.    

Ob mir nun alles so gelingt weiß ich nicht, ich lasse mich überraschen. 
Alles umpflanzen kann man ja immer noch,   *grins*  was soll ich sonst im nächsten Jahr machen  ;-)


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27.April 2004
Nachdem ich die letzten 10 Tage mit Pflanzarbeiten verbracht hab, hab ich heute,
nach langer Zeit, endlich wieder mit den Beetkanten weitergemacht.

Bild oben von heut Morgen      .....   unten von heut Abend.
Ich hab die Gräser zurück geschnitten, nun sehen sie aus wie Rasierpinsel ;-)


Und noch mal der ganze Vorgarten heute Abend von oben. Von all den vielen Pflänzchen, die ich
inzwischen eingesetzt habe sieht man herzlich wenig, dafür aber die blühenden  Rhododendren.
Dass die Beete so viel dunkler sind, als der künftige Rasen, liegt daran dass ich sie gewässert habe.


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Bilder vom 28.April

Umgepflanzter Staudenmohn ist arg gestresst und wird per Sonnenschirm geschützt. Die frisch eingetopften Dahlien.


Nun endlich sprießt das rote Laub des Perückenstrauches, im Hintergrund die blühenden Rhodos

Perückenstrauch im Gegenlicht, die Blütenknospe ist auch schon sichtbar.

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Nie wieder Stauden vom Versand ???   Bei so einer Lieferung kann einem schon die Lust vergehen! 

Obendrauf waren noch mal 5 Pflanzen, die Erde fiel mir gleich entgegen, Triebe waren abgebrochen,
was kein Wunder ist, so eng wie sie gegeneinander gepackt  sind.


Das stimmen einfach der Preis, die Größe der Pflanzen und deren Zustand, aufgrund der schlechten Verpackung, nicht zusammen.

Ich muss dazu sagen, von zwei anderen Anbietern hab ich gut verpackte Ware von deutlich besser Qualität geliefert bekommen.
Mir ist aber aufgefallen, dass die Pflanzen, die ich direkt beim Gärtner kaufen konnte, deutlich größer ausfielen, als die Versandware. 
Insofern bin ich froh, inzwischen die Gärtnereien Piepereit und Körner in Hamburgs Norden entdeckt zu haben.

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Bilder vom und 5. Mai

Die Beete füllen sich mehr und mehr, u.a. eine rotlaubige Canna, rundrum das Zittergras, Entlang des Gitters die Dahlienpötte

Auch das Schattenbeet hat sich gefüllt. Die violette Azalee ist verblüht und sieht den Rest des Jahres langweilig aus.
Der kleine rote Rhodo ist farblich auch nicht ganz passend. Eines schönen Tages werd ich sie austauschen (aber Mom hängt an ihnen)



Neuerwerbungen in  weinrot: eine Canna, die mir heut auf dem Gemüsemarkt über den Weg lief
und einige Geranium phaeum von Waldhexe.
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12. Mai



Der Rhododendron  vorm Schnitt, zu Beginn der Blüte ...................und nach dem Schnitt am 12. Mai

Ja, es war schade, dass der Rhododendron beschnitten werden musste, aber er hing mindestens 70cm breit auf die künftige Rasenfläche. Es war unmöglich, darunter die Ziegelkante zu setzen und der neue Rasen hätte natürlich auch keine Chance darunter gehabt. Momentan ist der Anblick noch recht gewöhnungsbedürftig. 

Ansonsten soll jetzt die Fläche, auf der die Bank stehen wird, gefliest werden. Unter anderem sollen auch vier Gehwegplatten mit Kieselmosaik, die schon sehr lange auf einen angemessenen Platz warten, darin integriert werden.

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20. und 21. Mai 

Mittlerweile hab ich die Fläche unter der Bank mit Ziegeln und Mosaikplatten gepflastert.
(Gehwegplatten mit Mörtel bestrichen und Kiesel hineingedrückt)
Einige Lücken warten noch darauf, dass GG mir Ziegel passend schneidet.

 
Hier der Durchgang  zum (künftigen) Rasen. Die Ziegel sind dort nur probeweise ausgelegt, damit wir sehen können,
wie´s aussieht.  Wir waren am hin und her überlegen, ob wir dort Rasen, Sandsteinplatten oder Ziegel haben wollen.
Aber ich denke die Ziegel sind die beste Lösung.


Heute hab ich angefangen, die Wurzelsperre aus Teichfolie entlang der Beetkanten einzugraben.
Die Wurzelsperre soll verhindern, das der Rasen in die Ritzen der Steine und weiter ins Beet wächst.

Von der Teichfolie 18cm breite Streifen abgeschnitten. Mit dem Spaten einen Spalt vor den Ziegeln gestochen.
Vorher den Boden gewässert damit der Sand nicht in die Spalte zurückrieselt..

Folienstreifen in die Spalte hinein bugsiert. Solange mit dem Spaten nachgestochen, bis die Folie  tief genug drinnen war.
Sie schließt jetzt mit der Oberkante der Ziegel ab.

Mit der kleinen Schaufel die restliche Erde zwischen Folie und Ziegel rausgeholt, damit die Folie direkt am Stein anliegt. (es war schwierig mit dem Spaten direkt am Stein zu stechen). Dann den Graben geschlossen indem ich die  vom Spaten  seitlich hochgedrückte Erde wieder festgetreten hab. Die Wurzelsperre  schließt ca. 2cm oberhalb des Rasenbodens mit den Ziegeln ab. Der schmale sichtbare Streifen wird, so hoffe ich, bald vom Rasen verdeckt.

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2. Juni
Juhu, endlich ist er da, mein Rosenbogen !!!


Heute wurde mein Rosenbogen, den ich von einer Schlosserei aus Reinbek anfertigen lassen hab, geliefert
und einbetoniert. Konnt´s mir nicht verkneifen, die beiden netten Herren bei der Arbeit zu fotografieren.



Ja, da steht er nun und ich freu mich riesig. (die beiden Latten links stützen ihn ab bis der Beton gehärtet ist)
Zwei neue Rosen warten auch schon darauf, eingepflanzt zu werden:  'Albertine' und 'Ghislaine de Feligonde'
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5. Juni

So, das ist der Rosenbogen nachdem die beiden Rosen gepflanzt sind 
und auch das bisher noch kahle Umfeld nun bepflanzt ist.


Hier die linke Seite: in der Mitte 'Albertine' und rechts mit den kleineren Blättern ein spiddeliges Exemplar von
Ghislaine aus dem Hintergarten. Am Weg Ziertabak und dahinter Lampenputzergras, zum "Rasen" hin Edeldisteln
und Katzenminze vor dem Perückenstrauch.


Und hier die rechte Seite mit 'Ghislaine de Feligonde'. Vorn am Weg zwei kleine gelbe Taglilien und an der Ecke
zum "Rasen" ein rotblättriger Knöterich. Unter den Büschen blühen übrigens kriechende Glockenblumen.
   

 Fortsetzung 


  

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