Sandfrauchens Garten

 

  
Ein Garten im Wandel
   
   
         
   
 
     
 

Ab 1977
übernehmen meine Eltern Opas Gartenrevier

Mein Opa starb 1976, nun hatten meine Eltern den ganzen Garten zur Verfügung, denn meine Oma hat sich nicht für den Garten interessiert.
 
Bis zu Opas Tod war der ganze Hintergarten Gemüsegarten. Nur unter dem Kirschbaum am Hofplatz gab es ein Blumenbeet und vor dem Hühnerstall war meine Sandkiste.
 
Opas "Gemüseland" wurde nach seinem Tod zunächst einmal in eine Rasen-fläche verwandelt.  Der Mittelweg wurde entfernt, aber die Wäschepfähle zeugen noch von seinem Verlauf.
Das Gemüseland meiner Eltern blieb bis 1996  bestehen wie es war
 
Opas Fichten entlang der Grenzen blieben stehen, davor legte meine Mutter Blumenbeete an. Der Beginn eines Ziergartens. Irgendwann zwischen 1978 und 1985 haben meine Eltern auf der Rasenfläche das Hügelbeet gegenüber  vom Hühnerstall angelegt. 
 
Das untere Foto zeigt die selbe Perspektive wie oben.  Kaum zu glauben, zwischen dem oberen und dem unteren Foto liegen nur 14 Jahre. Beide sind vom Balkon aus aufgenommen.
 

 


Foto von 1977, der Blick vom Balkon - Opas "Gemüseland" wurde in Rasen umgewandelt, rechts ist der alte Hühnerstall zu sehen, davor zwei Birnenbäume, ganz vorn zwei Kirschbäume.
 

Foto von 1991.
 
 

 
 
   
 
     
 

Moms neuer Vorgarten

1977, ein Jahr nach Opas Tod wurde der Vorgarten von meinen Eltern neu angelegt.
Ich erinnere, dass dort vorher einige sehr hohe Kiefern und andere Nadelbäume entlang der rechten Grenze standen und zwei riesige Lebensbäume direkt vor dem Haus.
 
Meine Mom hat ein Gartennotizbuch geführt. Danach haben meine Eltern den Vorgarten komplett leergemacht,  12 aufgelistete Gehölze gerodet und ihn statt dessen ganz neu gestaltet. Sie zählt 23 neue Gehölze auf, die im neuen Vorgarten gepflanzt wurden.  

Mom schreibt in den folgenden Jahren immer wieder von Umpflanzungen vieler einzeln aufgelisteter Gehölze.  Leider schreibt sie nicht, ob im Vorgarten oder Hintergarten, und welches Exemplar sie von wo nach wo verpflanzt hat.
Sie hat nicht bedacht, dass der Zusammenhang fehlt, und so sind ihre akribischen Aufzeichnungen leider nicht mehr nachvollziehbar.
 
So kann ich nur feststellen, dass meine Mom sehr umpflanzfreudig war und Veränderungen im Garten immer sehr offen gegenüber gestanden hat.
 
Dass ich dies in der Vergangenheit schreibe, bedeutet nicht, dass sie nicht mehr lebt. Sie hat mit 92 Jahren allerdings nicht mehr die Kraft, etwas im Garten zu tun, so dass seit etwa 2010 die Arbeit im Garten und auch die Entscheidungen in meinen Händen liegen.
 

 


 
1978 der frisch angelegte Vorgarten.  Die Feldsteine auf dem Hügelbeet sind noch etwas lückenhaft, offensichtlich wurden später noch mehr herangeschafft.
 

 
Moms ganzer Stolz war das Hügelbeet, das wie eine Insel im Rasen lag.  Sie hat es gemäß dem Zeitgeschmack der 70ger im Stil eines Steingartens angelegt, für den meine Eltern große Mengen von Feldsteinen aus der Umgebung herangeschafft haben.

 
    
    
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